9. Europäischer Datenschutztag

Europa: Sicherer Hafen des Datenschutzes? heißt das Motto des 9. Europäischen Datenschutztages!

Auf der zentralen Veranstaltung der Konferenz der Datenschutzbeauftragten des Bundes und der Länder zum Europäischen Datenschutztag am 28. Januar im Abgeordnetenhaus in Berlin wird der künftige Umgang mit dem unterschiedlichen Datenschutzniveau zwischen der EU und den USA das vorrangige Thema sein. Eröffnet wird die Veranstaltung von Prof. Dr. Johannes Caspar, dem Vorsitzenden der Datenschutzkonferenz des Jahres 2014.

In mehreren Vorträgen soll hinterfragt werden, ob das Safe-Harbor-Abkommen, das die Datenübermittlung zwischen der EU und den Vereinigten Staaten zu kommerziellen Zwecken regelt, vor dem Hintergrund der schrankenlosen Zugriffe auf Daten europäischer Nutzer durch den amerikanischen Geheimdienst in Frage zu stellen ist. Bisher hat dieses Abkommen den transatlantischen Austausch personenbezogener Daten trotz eines unterschiedlichen Datenschutzniveaus gerechtfertigt.

In der anschließenden Podiumsdiskussion wird die Frage gestellt: „Können wir so einfach den Stöpsel ziehen? – Möglichkeiten und Grenzen der Abwälzung der Verantwortung für Spionageaktivitäten auf Unternehmen im internationalen Datenverkehr“.

Es diskutieren unter der Moderation des ehemaligen Bundesbeauftragten für Datenschutz und Informationsfreiheit Peter Schaar: Birgit Sippel (MdEP, Innenpolitische Sprecherin der SPD-Fraktion im EU-Parlament), Brigitte Zypries (MdB, Parlamentarische Staatssekretärin BMWi), Dr. Konstantin von Notz (MdB, Obmann im NSA-Untersuchungsausschuss), Dr. Alexander Dix (Berliner Beauftragter für Datenschutz und Informationsfreiheit) und Markus Stamm (Vorsitzender des AK Datenschutz des BITKOM e.V.).
Der Hessische Datenschutzbeauftragte und diesjährige Vorsitzende der Datenschutzkonferenz, Prof. Dr. Michael Ronellenfitsch, wird in einem Schlusswort die Ergebnisse des Tages zusammenfassen und einen Ausblick für das weitere Handeln geben.

Kontakt für Pressevertreter
Pressesprecherin: Fr. Maria Christina Rost
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit:
Telefon: +49 611 1408 119

Der Hessische Beauftragte für Datenschutz und Informationsfreiheit
Postfach 3163
65021 Wiesbaden