Hinweise zum sicheren Unterricht mit Videokonferenzsystemen

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Diverse education shoot

Die Verwendung von Videokonferenzsystemen ist in hessischen Schulen in Zeiten des Lockdowns an der Tagesordnung. Leider kommt es in diesem Zusammenhang immer wieder zu Vorfällen, bei denen sich fremde Personen unbefugter Weise in Videokonferenzen von Lehrkräften und deren Schülerinnen und Schülern zuschalten. Einmal in die Konferenz gelangt, konfrontieren diese Personen die Schülerinnen und Schüler zum Beispiel mit Bildern und Videos mit pornografischem und gewaltverherrlichendem Inhalt, ohne dass die Lehrkraft dies dann noch verhindern kann.

In vielen Fällen ist die Verwendung eines Videokonferenzsystems mit zu wenigen Einstellungsmöglichkeiten der Grund dafür, dass unbefugte Dritte in die Videokonferenzen von Schülerinnen
und Schülern mit ihren Lehrkräften gelangen. Oftmals werden vorhandene Möglichkeiten zur Administration seitens der Lehrkräfte aber auch nicht genutzt, um einen unbefugten Zugang von
Dritten in die Konferenzen zu verhindern. Dies geschieht meist aus Unwissenheit darüber, dass es in den meisten Videokonferenzsystemen durchaus die Möglichkeit gibt, dass einzelne Lehrkräfte
Einstellungen am System vornehmen, die es sicherer gegen das Eindringen Dritter machen.

Der Hessische Beauftragte für Datenschutz und Informationsfreiheit möchte die Schulen bei der Auswahl eines für den Unterricht von Kindern und Jugendlichen geeigneten Videokonferenzsystems
unterstützen. Außerdem soll den Lehrkräften aufgezeigt werden, welche administrativen Möglichkeiten Videokonferenzsysteme bieten und sie dafür sensibilisieren, diese Möglichkeiten
auch zu nutzen. Er hat deshalb auf seiner Homepage „Hinweise für einen sicheren Unterricht mit Videokonferenzsystemen“ veröffentlicht.

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Pressesprecherin: Fr. Maria Christina Rost
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit:
Telefon: +49 611 1408 119

Der Hessische Beauftragte für Datenschutz und Informationsfreiheit
Postfach 3163
65021 Wiesbaden