Werbung und Datenschutz

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Bild IUK-Recht und Werbung

Das Bundesdatenschutzgesetz erlaubt es Werbetreibenden, neben dem eigenen Kundenstamm auch eine Vielzahl potentieller neuer Interessenten mit Werbung anzusprechen, deren Daten von Adresshändlern oder aus anderen Quellen stammen. Betroffene haben einen Anspruch darauf, Auskünfte über die zu ihrer Person gespeicherten Daten und deren Herkunft zu erhalten und können der Verarbeitung und Nutzung ihrer Daten für Werbezwecke für die Zukunft widersprechen.

Persönlich adressierte Kataloge und Werbebriefe müssen immer einen Hinweis auf das bestehende Widerspruchsrecht enthalten. Bei der Neukundengewinnung, die oft über den Adresshandel erfolgt, sind Angaben über den Adresshändler bzw. die Adressquelle auf dem Werbemittel vorgeschrieben.

Der Hessische Datenschutzbeauftragte berät und unterstützt Betroffene bei der Durchsetzung ihrer Rechte. Ferner berät er Werbetreibende und kontrolliert bei werbenden Unternehmen die Einhaltung der datenschutzrechtlichen Vorgaben.

Anwendungshinweise der Datenschutzaufsichtsbehörden für Unternehmen zur Erhebung, Verarbeitung und Nutzung von personenbezogenen Daten für werbliche Zwecke:

Die die nachfolgend zum Download bereitgestellten Anwendungshinweise für werbetreibende Unternehmen und den Adresshandel behandeln rechtliche Fragestellungen, die in der betrieblichen Praxis gängig sind. Sie sollen Adresshändlern und Werbetreibenden zur rechtssicheren Umsetzung ihrer Werbemaßnahmen verhelfen.

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